Ausstellung Marheineke Halle

Von 5.12.2013 bis 11.1.2014 plant die Initiative TheaterMuseum Berlin e.V. eine Ausstellung unter dem Titel »Faszination des Theater – von der königlichen Hofoper zur Staatsoper« in der Marheineke Halle an der Bergmannstrasse in Berlin-Kreuzberg.
»Entwurf einer Ausstellung«, so der Untertitel.

Wir wollen anhand der Geschichte der Berliner Staatsoper unseren Anspruch verdeutlichen, dass die weite Welt des Theaters nicht singulär betrachtet werden kann, sondern immer im Kontext steht und eine umfassende Ausweitung des Themas verdient. Kein anderes Haus in diesem Lande wäre dafür besser geeignet.
Beginnend mit der Situation im Barock führt ein faszinierender Weg durch die Jahrhunderte bis zur Gegenwart. Dabei wird der interessierte Besucher ein umfassendes Panorama europäischer Kulturgeschichte erleben, der die Bezüge zur bildenden Kunst, Architektur, Technik und Politik aufzeigt, die unmittelbar mit diesem Haus in Verbindung zu bringen sind.

Neben einer umfangreichen Dokumentation zeigen wir aber auch erleb- und begehbare Bühnenbilder des Barock, hergestellt von Studenten der Kunsthochschule Dresden und von Auszubildenden der Stiftung Oper in Berlin. Dazu zahlreiche funktionstüchtige Nachbauten von Effektgeräten und weitere Einblicke in die szenische »Trickkiste«, die schon in vergangenen Ausstellungen besonders bei unseren jüngsten Besuchern auf grosses Interesse stiessen.

Zur Entspannung darf eine akustische Reise durch beinahe 300 Jahre Oper natürlich nicht fehlen. 

Unterstützung erhalten wir von den zahlreichen Einrichtungen in dieser Stadt und darüber hinaus, die neben ihren unzähligen neuen Exponaten auch den grössten Teil des ehemaligen Berliner TheaterMuseums bewahren, welches sich bis 1945 im Berliner Stadtschloss befand.

Für dieses Vorhaben suchen wir Sponsoren.
Jeder Betrag ist uns herzlich willkommen.
Bitte unterstützen Sie uns!

Die Marheineke Markthalle wurde ursprünglich 1892 eröffnet, 1956 wieder auf- und zuletzt 2007 grundlegend umgebaut und modernisiert.
Heute bietet sie ca. 50 Einzelhändlern und einer Galerie Platz. Dazu kommt die Fläche für Wechselausstellungen mit ca. 300m2. Diese sind voll etabliert ein fester Bestandteil der örtlichen Kiezkultur mit Strahlkraft in den Bezirk und die gesamte Stadt.
Vor allem in den Mittagspausen erfreuen sich die zahlreichen gastronomischen Einrichtungen in der Halle grosser Beliebtheit, die durch ein eigenständiges Restaurant ergänzt werden. Die Markthalle wird durchschnittlich von 5.000 bis 7.000 Menschen täglich besucht.

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